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Hinweis zur Anforderung von Grundbuchausdrucken durch Internetdienstleister

Verschiedene Dienstleister bieten im Internet sogenannte „Online-Grundbuchauszüge“ an. Diese Dienstleister handeln privatrechtlich und nicht im Auftrag der Grundbuchämter. Für diese und weitere Dienstleistungen erheben die Anbieter regelmäßig überhöhte oder zusätzliche Gebühren.


In mehreren Fällen ist trotz Zahlung der Kosten kein Grundbuchausdruck übersandt worden. Oftmals sind die Anträge der Dienstleister unvollständig und werden durch das Grundbuchamt zurückgewiesen.


Hinweise zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus

Bitte lesen Sie unbedingt die Information vor einem Besuch des Amtsgerichts Holzminden


Corona, Hinweise, Maskenpflicht   Bildrechte: justiz

Zur Vermeidung von Verzögerungen füllen Sie bitte vor dem Besuch des Amtsgerichts das unten stehende Kontaktformular aus und geben dieses bei der Einlasskontrolle ab.

 

Hinweise zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus

Personen, die Symptome einer Covid-19-Infektion aufweisen, Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person hatten oder zu jemanden, der im Verdacht steht, an Covid-19 erkrankt zu sein, ist der Zutritt zum Gerichtsgebäude untersagt.

Wer unter diese Zutrittsuntersagung fällt und zu einem Termin, ggf. auch als Vertreter, geladen ist, informiert bitte unverzüglich die Verantwortlichen des betreffenden Verfahrens.

Allgemein werden Rechtssuchende sowie Besucherinnen und Besucher gebeten, verantwortungsbewusst zu prüfen, ob ihr Anliegen zur Vermeidung von Infektionsrisiken auch schriftlich oder telefonisch erledigt werden kann. Auskünfte hierzu sowie weitere Informationen werden telefonisch Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 05531-121 700 erteilt.

Im Gerichtsgebäude sind alle Besucherinnen und Besucher sowie Verfahrensbeteiligte verpflichtet, eine medizinische Maske (sogenannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung einzuhalten. Der Zutritt zum Gerichtsgebäude kann bei einer Verweigerung zum Tragen einer medizinischen Maske versagt werden.

Den Anordnungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Justizwachtmeisterdienstes ist Folge zu leisten.

Diese Maßnahmen dienen der Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus und damit Ihrem Schutz.


Das Amtsgericht Holzminden hat die Vorgaben und Empfehlungen zum Infektionsschutz in einem Hygieneschutzkonzept konkretisiert. Dieses bestimmt unter anderem folgende weitere Vorsichtsmaßregeln:

  • Entsprechend der allgemeinen AHA-Formel ist ein Abstand von min. 1,5 m zu anderen Personen zu halten. Hände sind gründlich zu waschen und ggf. zu desinfizieren. Husten und Niesen bitte nur in die Armbeuge.

  • Die allgemeinen Regeln zum korrekten Umgang mit Masken sind zu beachten.

  • Verfahrensbeteiligte, die aus dem Ausland eingereist oder zurückgereist sind und einer Absonderungspflicht nach der maßgeblichen Quarantäne-Verordnung unterfallen, dürfen das Gericht nicht betreten. Setzen Sie bitte umgehend die zuständige Geschäftsstelle in Kenntnis, die Sie über weitere Einzelheiten informiert.

  • Besucherinnen und Besucher werden ggf. beim Betreten des Gerichtsgebäudes unter Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen kontrolliert.

  • Auch in Sitzungssälen ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, soweit dies möglich ist. In den Sitzungssälen entscheidet die bzw. der Vorsitzende über die Verwendung einer Maske.

  • Räume sind – ggf. auch in Ergänzung zu Luftreinigungsgeräten – regelmäßig gründlich zu lüften.



Einweihung der Sicherheitsschleuse

Justizministerin Havliza besucht das Amtsgericht Holzminden


Havliza, Schleuse   Bildrechte: TAH
TAH - 07.11.2019

Amtsgericht Holzminden bildet erstmals aus

Zwei angehende Justizfachwirte vereidigt


Anwärter 2019   Bildrechte: AG HOL
Von links: Silke Kampioni (Ausbildungsleiterin), Oliver Pöppe (Geschäftsleiter des Amtsgerichts), Julia Kusnezow aus Eschershausen und Vincent Varchmin aus Silberborn (die beiden Justizfachwirtanwärter), Dr. Ralf-Peter Bayer (Direktor des Amtsgerichts

Das Amtsgericht Holzminden ist – nicht zuletzt aufgrund des erheblich gestiegenen Bedarfs an Nachwuchskräften – vom Oberlandesgericht Celle in diesem Jahr erstmals zum Ausbildungsgericht für die Ausbildung der angehenden Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte bestellt worden. Es handelt sich dabei um die Beamtenlaufbahn des zweiten Einstiegsamtes der ersten Laufbahngruppe (ehemals: mittlerer Dienst). Die Ausbildung beginnt jeweils zum 01.09. eines Jahres, dauert insgesamt 2 ½ Jahre und ist unterteilt in berufsbegleitenden Unterricht sowie drei Praxisabschnitte, in denen die Ausbildung im Gericht erfolgt.

Justizfachwirtinnen/Justizfachwirte sind beispielsweise zuständig für die Aktenverwaltung, die Anordnung von Zustellungen oder auch die Protokollführung in Verhandlungsterminen und sorgen somit für einen reibungslosen Ablauf der Gerichtsverfahren. Bei Interesse an einer Karriere in der niedersächsischen Justiz erhält man ausführliche Informationen unter www.gerechtigkeit-gemeinsam-gestalten.de.

Bereits zu Beginn der Ausbildung erfolgt die Ernennung zur Justizfachwirtanwärterin/zum Justizfachwirtanwärter und damit der Eintritt in das Beamtenverhältnis auf Widerruf; nach erfolgreich bestandener Prüfung folgt dann ein Beamtenverhältnis auf Probe bzw. nach Ablauf der Probezeit die Verbeamtung auf Lebenszeit. Die Übernahmechancen sind – insbesondere beim Amtsgericht Holzminden – sehr gut.

Das Amtsgericht Holzminden sieht die Bestellung zum Ausbildungsgericht als Chance, mehr junge Menschen aus der Region für den Justizdienst und dadurch gleichzeitig Mitarbeiter/innen zu gewinnen, die dem Gerichtsstandort Holzminden langfristig erhalten bleiben.


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